{"id":366,"date":"2022-06-14T18:39:57","date_gmt":"2022-06-14T16:39:57","guid":{"rendered":"https:\/\/henker.tv\/news\/?p=366"},"modified":"2022-06-14T18:39:58","modified_gmt":"2022-06-14T16:39:58","slug":"exzessive-hausverbote","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/henker.tv\/news\/2022\/06\/14\/exzessive-hausverbote\/","title":{"rendered":"Exzessive Hausverbote"},"content":{"rendered":"\n<h3>Was \u00fcberlange und h\u00e4ufige Hausverbote \u00fcber den Aussprechenden verraten<\/h3>\n\n\n\n<p>Sie behindern das \u00f6ffentliche Leben wie kaum ein anderes Machtinstrument: Hausverbote. Sinnvoll eingesetzt, k\u00f6nnen sie helfen und n\u00fctzlich sein. Doch nicht erst seit kurzem \u00e4chzt die Stadt unter ausufernden Hausverboten, die teilweise lebenslang verhangen werden. Der Gesetzgeber schaut tatenlos zu und der Riss durch unsere Stadt, den diese Waffe zu verantworten hat wird tiefer und breiter und wie so oft, sind es gut gepuderte OligarchInnen, die besonders negativ in diesem Bereich auffallen. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir sprachen mit dem gelernten Psychotherapeuten und Lifecoach R\u00e9mi Fournier \u00fcber das Ph\u00e4nomen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/henker.tv\/news\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/fournier-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-368\" srcset=\"https:\/\/henker.tv\/news\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/fournier-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/henker.tv\/news\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/fournier-300x169.jpg 300w, https:\/\/henker.tv\/news\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/fournier-768x432.jpg 768w, https:\/\/henker.tv\/news\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/fournier-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/henker.tv\/news\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/fournier.jpg 1735w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><strong>Foto &lt;ILS&gt;: <\/strong>R\u00e9mi Fournier (37) ist gelernter Psychotherapeut und arbeitet als Lifecoach. Er ist Herausgeber des Fournier Guide und schreibt f\u00fcr ILS.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Menschen die extrem lange Hausverbote verh\u00e4ngen und sich nicht auss\u00f6hnen k\u00f6nnen, sind &#8222;unreife Pers\u00f6nlichkeiten, die nicht erwachsen geworden sind&#8220;, erkl\u00e4rt der freundliche Franzose. &#8222;Das Verhalten deutet auf tiefgreifende Komplexe hin. Diese Leute haben von jemandem der Macht hat Macht bekommen, vermutlich waren sie in ihrem bisherigen Leben ohne jede Bedeutung und Selbstbewusstsein und nun leben sie ihre Macht aus. Dabei sind sich diesen armen Gesch\u00f6pfen diese Ursachen oft nicht einmal bewusst. Denn sie verdr\u00e4ngen die zugrundeliegenden Erlebnisse der Wertlosigkeit, die nicht selten bis in die Kindheitstage zur\u00fcckreichen bis heute.&#8220; Fournier nutzte ein Bild um das Ph\u00e4nomen zu erl\u00e4utern. Stellen Sie sich einmal vor, wie Kinder am Strand spielen. Ein Kind stolpert und besch\u00e4digt die Sandburg des anderen, worauf dieses Kind sich weigert, danach mit dem anderen weiterzuspielen. Das Bild zeigt sehr gut die derzeitige Situation in Los Santos.  Dabei geh\u00f6ren Missverst\u00e4ndnisse, Streits und Unf\u00e4lle nun einmal zum Leben dazu. Dagegen kann man sich nicht sch\u00fctzen. Man muss lernen damit umzugehen. Das ist ein wichtiger Aspekt des Erwachsenwerdens. <\/p>\n\n\n\n<p>Kommt zus\u00e4tzlich noch der Fakt hinzu, dass jemand ein Hausverbot verh\u00e4ngt ohne, dass der Betroffene je etwas bei dem Aussprechenden falsch gemacht hat &#8211; so wie es im Fall unseres Redakteurs Justus Henker in Bezug auf eine gro\u00dfe Eventfirma unserer Stadt der Fall ist &#8211; k\u00f6nne nur eine tiefgreifende Psychische St\u00f6rung urs\u00e4chlich sein. Von solchen Hausverboten Betroffenen r\u00e4t Fournier den Krankheitsgehalt hinter dem Verhalten zu erkennen und nicht weiter nachzutreten. Machen Sie es wie im Sandkasten, spielen sie nicht mehr mit diesen Kindern, sondern suchen sich neue SpielkameradInnen. Die Welt ist ja gro\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was \u00fcberlange und h\u00e4ufige Hausverbote \u00fcber den Aussprechenden verraten Sie behindern das \u00f6ffentliche Leben wie kaum ein anderes Machtinstrument: Hausverbote. Sinnvoll eingesetzt, k\u00f6nnen sie helfen und n\u00fctzlich sein. Doch nicht erst seit kurzem \u00e4chzt die Stadt unter ausufernden Hausverboten, die teilweise lebenslang verhangen werden. Der Gesetzgeber schaut tatenlos zu und der Riss durch unsere Stadt, den diese Waffe zu verantworten hat wird tiefer und breiter und wie so oft, sind es gut gepuderte OligarchInnen, die besonders negativ in diesem Bereich auffallen. Wir sprachen mit dem gelernten Psychotherapeuten und Lifecoach R\u00e9mi Fournier \u00fcber das Ph\u00e4nomen. Menschen die extrem lange Hausverbote verh\u00e4ngen und sich nicht auss\u00f6hnen k\u00f6nnen, sind &#8222;unreife Pers\u00f6nlichkeiten, die nicht erwachsen geworden sind&#8220;, erkl\u00e4rt der freundliche Franzose. &#8222;Das Verhalten deutet auf tiefgreifende Komplexe hin. Diese Leute haben von jemandem der Macht hat Macht bekommen, vermutlich waren sie in ihrem bisherigen Leben ohne jede Bedeutung und Selbstbewusstsein und nun leben sie ihre Macht aus. Dabei sind sich diesen armen Gesch\u00f6pfen diese Ursachen oft nicht einmal bewusst. Denn sie verdr\u00e4ngen die zugrundeliegenden Erlebnisse der Wertlosigkeit, die nicht selten bis in die Kindheitstage zur\u00fcckreichen bis heute.&#8220; Fournier nutzte ein Bild um das Ph\u00e4nomen zu erl\u00e4utern. Stellen Sie sich einmal vor, wie Kinder am Strand spielen. Ein Kind stolpert und besch\u00e4digt die Sandburg des anderen, worauf dieses Kind sich weigert, danach mit dem anderen weiterzuspielen. Das Bild zeigt sehr gut die derzeitige Situation in Los Santos. Dabei geh\u00f6ren Missverst\u00e4ndnisse, Streits und Unf\u00e4lle nun einmal zum Leben dazu. Dagegen kann man sich nicht sch\u00fctzen. Man muss lernen damit umzugehen. Das ist ein wichtiger Aspekt des Erwachsenwerdens. Kommt zus\u00e4tzlich noch der Fakt hinzu, dass jemand ein Hausverbot verh\u00e4ngt ohne, dass der Betroffene je etwas bei dem Aussprechenden falsch gemacht hat &#8211; so wie es im Fall unseres Redakteurs Justus Henker in Bezug auf eine gro\u00dfe Eventfirma unserer Stadt der Fall ist &#8211; k\u00f6nne nur eine tiefgreifende Psychische St\u00f6rung urs\u00e4chlich sein. Von solchen Hausverboten Betroffenen r\u00e4t Fournier den Krankheitsgehalt hinter dem Verhalten zu erkennen und nicht weiter nachzutreten. Machen Sie es wie im Sandkasten, spielen sie nicht mehr mit diesen Kindern, sondern suchen sich neue SpielkameradInnen. 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